Die waffenlosen Subsysteme im Pekiti-Tirsia Kali – Pangamut und Dumog – sind historisch eng mit der Anatomie des menschlichen Körpers verknüpft. Sie basieren auf der Erkenntnis, dass der menschliche Körper die gleichen Gelenke und Schwachstellen aufweist, egal ob er bewaffnet ist oder nicht
Die Subsysteme der leeren Hand:
- Pangamut (Die Kunst der Hand-Manipulation): Anders als im westlichen Boxen, das durch Handschuhe limitiert ist, nutzt Pangamut die gesamte Anatomie. Historisch wurden hier Techniken zur „Zerstörung der gegnerischen Waffen“ (Limb Destruction) entwickelt. Man schlägt nicht nur den Kopf, sondern zerstört die Nervenpunkte und Gelenke der angreifenden Extremität.
- Dumog (Philippinisches Ringen): Dumog ist kein Sportringen am Boden. Es ist ein „stehendes“ Ringen, das darauf abzielt, das Gleichgewicht des Gegners durch Manipulation des Schädels oder der Wirbelsäule sofort zu brechen. In der Kriegshistorie war es überlebenswichtig, mobil zu bleiben und nicht am Boden fixiert zu werden.
- Die Logik des Nervensystems: PTK nutzt das Wissen über Vitalpunkte (Guntings), um den Angreifer durch Schmerzreize und biomechanische Hebel sofort kurzzuschließen.
Durch die „Weapon-First“-Strategie lernst du waffenlose Verteidigung viel schneller, da die biomechanischen Abläufe bereits durch das Stock- und Messertraining konditioniert wurden.
